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Das kosmische Bewusstsein
Wissenschaftler, die sich mit der Entwicklungsgeschichte von Pflanzen, Tieren, Menschen, aber auch der Erde und des Universums beschäftigen, stützen sich auf das, was sichtbar oder messbar ist. Bei
Pflanzen und Tieren liefern Fossilien entsprechende Daten. Über unser Sonnensystem oder das Universum sucht man diese mit Teleskopen und hochempfindlichen Radioantennen. Was nicht sichtbar oder nicht messbar ist,
entzieht sich der wissenschaftlichen Bewertung oder führt zu teilweise abenteuerlichen Hypothesen und Theorien.
Wir wissen folglich (so wir überhaupt etwas wissen können) nur etwas über die materielle Entwicklung, während die informelle Evolution, die Entwicklungsgeschichte der nicht materiellen Information, bisher unbeachtet blieb.
Aus naturwissenschaftlicher Sicht sind Pflanzen, Tiere und Menschen biologische Objekte, die ihr Leben unzähligen biochemischen Substanzen und Prozessen verdanken. Substanzen und Prozesse kann man
beschreiben, messen, dokumentieren und damit wissenschaftlich nachweisen. Die Biochemie ist jedoch nicht Ursache der Prozesse, sondern materielle Auswirkung der dahinter steckenden nicht materiellen Information.
Die Information liegt eindeutig vor dem Prozess. Woher sollte der Prozess wissen, welche Funktion er innerhalb des Ganzen hat? Die erforderlichen Informationen hält das universelle Bewusstsein
bereit, das auf der Basis des kosmischen Grundgesetzes alle universellen Prozesse koordiniert. > > >
Das rationale Bewusstsein
Jüngster Teil der informellen Entwicklung. Bewusstseinsstufe, die ausschließlich in der physischen Existenz des Menschen vorhanden ist.
Speichert und steuert selbst nichts, ist aber in der Lage, begrenzt auf die älteren Bewusstseinsstufen einzuwirken. Wäre ohne das Urbewusstsein völlig hilflos.
Vegetatives, genetisches, motorisches und mentales Bewusstsein bilden in ihrer Gesamtheit das Urbewusstsein. Sie
sind voneinander nicht zu trennen und wirken immer als Ganzes. Die Aufgaben (Überleben unter gegebenen Bedingungen) werden weitgehend aufgrund ererbter und erworbener Informationen automatisch, das heißt instinktiv, erfüllt.
Als bisher einzigem Lebewesen hat sich beim Menschen zusätzlich zum Urbewusstsein ein rationales Bewusstsein
entwickelt. Diese Mutation ist nicht dem instinktiven Zwang ererbter oder erworbener Programme unterworfen, sondern kann sich frei entscheiden - sogar gegen das Urbewusstsein. Dies hat Vorteile, bringt aber auch
Probleme mit sich, wie wir noch sehen werden.
Das Urbewusstsein ist der älteste Teil des gesamten Bewusstseinskomplexes und lässt sich, wie beschrieben, bis zur ersten Zelle und darüber hinaus bis in das kosmische Bewusstsein
zurückverfolgen. Bevor wir das rationale Bewusstsein als jüngste Entwicklungsstufe näher betrachten, lassen Sie mich an einem Beispiel zeigen, wie hilflos dieses ohne die Unterstützung durch das Urbewusstsein
wäre.
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Alles, was lebt, atmet, was nicht atmet, ist tot
Eine banale Feststellung? Vielleicht doch nicht! Klar, solange ich atme, lebe ich, wenn ich nicht mehr atme, bin ich tot. Das trifft auch auf andere Lebewesen zu. Doch wenn wir versuchen, in größeren
Zusammenhängen und Zeiträumen zu denken, bekommt das Atmen eine ganz andere Dimension.
Atmen ist ein wesentliches Merkmal allen Lebens, egal in welcher Form oder Beschaffenheit. Atmen bedeutet Bewegung, Leben. Nicht atmen dagegen Stillstand, Tod. Werden und Vergehen ist eine seit ewigen
Zeiten andauernde Form des Atmens, die der Erneuerung im Sinne des 2. Prinzips des kosmischen Grundgesetzes
dient. Atmen ist Lebensgrundlage aller organischen Systeme. Pflanzen atmen das heute so verteufelte CO2 ein, wandeln es für ihre eigenen Lebensprozesse um und atmen Sauerstoff aus, den nicht nur wir Menschen zum Leben brauchen. Es herrscht ein
wechselseitiger Nutzen nach dem 1. Prinzip des kosmischen Grundgesetzes.
Wenn wir, wie oben schon gesagt, in größeren Zusammenhängen und Zeiträumen denken (was in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft weitgehend verloren gegangen ist!), werden wir überall Atmungsvorgänge
entdecken. Der Wechsel von Hoch- und Tiefdruckgebieten, von Tag und Nacht oder Sommer und Winter ist ebenso mit einem Atmen in diesem Sinne vergleichbar. Der Mond auf seiner Umlaufbahn bewirkt über Ebbe und Flut ein Atmen der
Meere! Die kalten und warmen Meeresströme sind nichts anderes als Atmungsvorgänge. Selbst Wirtschaftssysteme atmen. Phasen des Aufschwungs wechseln mit Phasen der Rezession (Erholung). Jede Einseitigkeit ist auf Dauer tödlich.
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Glaubensgemeinschaften
Glaubensgemeinschaften sind eine Sondergruppe unter den von Menschen gebildeten Lebens- und Organisationsformen. Unter Glaubensgemeinschaften sind alle Gruppierungen mit einer bestimmten Ideologie zu verstehen, also neben Religionen auch Parteien, Vereine und Staaten, insbesondere dann, wenn sie Andersdenkenden ihre eigene Ideologie aufdrängen wollen. Das
kosmische Grundgesetz
unterscheidet nicht zwischen biologischen, physikalischen oder sozialen Systemen und damit auch nicht zwischen Organisationsformen oder Weltanschauungen. Es wirkt seit ewigen Zeiten und hat daher weder einen konfessionellen noch ideologischen Ursprung. Es kennt auch keine ausgewählten oder bevorzugten Systeme und erst recht keinen Sonderstatus für den Menschen oder bestimmte Gruppen. Das einzige Kriterium ist die Einhaltung und Erfüllung der drei untrennbar im
kosmischen Grundgesetz verankerten Prinzipien. Deshalb sollte das kosmische Grundgesetz für Glaubensgemeinschaften aller Art als neutrale Handlungs- und Verhaltensgrundlage gelten können.
Gott und die Welt
So wie die Natur zur Verfügungsmasse des Menschen degradiert wurde, so wird Gott als idealisiertes Ebenbild des Menschen dargestellt. Da gibt es einerseits den gütigen, barmherzigen Gott,
der gleichzeitig aber zulässt, dass Menschen – die Kinder Gottes – eher unbarmherzig miteinander umgehen. Andererseits gibt es den Gott, der dem Menschen jedes irdische Vergnügen missgönnt, den Gotteskriegern aber orgiastische Völlerei und Vielweiberei im Jenseits verspricht. Gott als Übervater, gleichzeitig aber auch als Erfüllungsgehilfe,
den jeder beliebig für seine eigenen Interessen anrufen darf. Wie sonst wäre zu erklären, dass in Kriegen beide Seiten Gott anrufen, um den jeweiligen Gegner zu vernichten? Dass man im Namen Gottes Bomben und Raketen einsetzt, mit denen man im Namen Gottes sogar den eigenen Bruder umbringt? Dass Waffen der Krieg führenden Nationen im Namen Gottes gesegnet werden? Dass jeder für sich die Hilfe Gottes beansprucht, selbst wenn durch diese Hilfe andere verletzt oder getötet werden? Ein Richter verkündet sein Urteil im Namen des Volkes.
Dazu wurde er vom Staat, der höchsten Instanz des Volkes, legitimiert. Woher stammt die Legitimation, im Namen Gottes sprechen, handeln und töten zu dürfen?
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Eine alternative Relativitätstheorie
Hier noch eine kleine, ganz unwissenschaftliche, aber sehr einfache Relativitätstheorie über die Zeit, die uns begleitet und den Raum, der uns umgibt: Zeit wird in Sekunden,
Stunden, Tage usw. eingeteilt und mit der Uhr als Messgerät gemessen. Mit jedem Tick wird eine Sekunde von der Zukunft abgezogen und der Vergangenheit hinzugefügt. Doch wann erfolgt der exakte Übergang? Bei einer hundertstel,
einer tausendstel oder einer millionstel Sekunde? Wir könnten heute per Computer auf Millionen Stellen hinter dem Komma runterrechnen, einen exakten Zeitpunkt für den Übergang von der Zukunft zur Vergangenheit werden wir nicht erhalten. Um Zeit zu messen, brauchen wir einen Ausgangspunkt,
den wir ziemlich willkürlich festsetzen. Wir stellen die Stoppuhr auf null und erst wenn wir auf den Knopf drücken, lösen wir den Messvorgang aus. Wir messen also nur einen Abschnitt innerhalb der relativen Zeit. Ein Nullpunkt kommt in der Natur nicht vor. So können wir die Frage, wann genau die Zukunft aufhört und die Vergangenheit beginnt, nicht beantworten. Rechnerisch ergibt sich unendlich,
egal, ob wir von der Vergangenheit in die Zukunft rechnen oder von der Zukunft zurück in die Vergangenheit. Rechnerisch, aber auch universell gesehen ergibt sich nicht einmal eine Gegenwart, weil der Übergang gleitend ohne
Zwischenstopp erfolgt.
Auch für die Messung des Raumes stehen uns Messgeräte zur Verfügung, mit denen wir Millimeter, Zentimeter, Meter, Kilometer usw. abmessen können, sofern wir einen Ausgangspunkt, einen Nullpunkt haben. Wenn wir eine Linie auf einem Blatt Papier zeichnen wollen, müssen wir einen Punkt festlegen, von dem aus wir einen Strich ziehen. Alles, was rechts von dem willkürlich festgelegten Nullpunkt liegt, bekommt gewöhnlich ein Pluszeichen (+1), die Ziffern links des Nullpunktes ein Minuszeichen (-1). Wieder stellt sich die Frage, wo denn der exakte Übergang liegt. Egal, ob wir von +1 runterrechnen auf beliebige Nachkommastellen oder ob wir das von -1 aus versuchen, auch hier ist das rechnerische Ergebnis unendlich.
Die Null ist ein Konstrukt des rationalen Bewusstseins, ein Hilfsmittel der Mathematik (oft auch als Zwillingsschwester der Unendlichkeit bezeichnet). Sie kommt in der Natur nicht
vor. Ob Raum oder Zeit, in beiden Fällen kommen wir zu dem Ergebnis, dass der Übergang von der einen Phase zur nächsten unendlich () ist. Raum und Zeit verschmelzen zu einer untrennbaren Einheit ohne Anfang, ohne Ende und ohne Übergang, ohne Nullpunkt.
Es ist eine mathematische Spielerei, wenn wir versuchen, die nicht materielle Zeit und den nicht materiellen Raum mithilfe von Zahlen zu materialisieren.
Wir, und mit uns alle organischen Systeme des Universums, befinden uns mittendrin im relativen Schnittpunkt von Raum und Zeit. > > >
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